Mit Luftdruck von Null auf Zehn in Millisekunden

Die Zwischensaison der Pontoniere Diessenhofen ist im vollen Gange.

Just bevor man sich wieder in der Turnhalle zu sportlichen Aktivitäten trifft oder wenigstens treffen sollte, fand diesen Donnerstagabend ein Vereinswettkampf welcher eine sehr ruhige Hand voraussetzt statt.

In der gemütlichen Gaststube der Pistolenschützen Diessenhofen folgten 18 Pontoniere den Ausführungen von den anwesenden Pistolenschützen welche uns den Ablauf des Abends erklärten.

Die erste Gruppe, nach kurzen Anweisungen über das Halten und dem Zielen mit einer Luftpistole, liess die 4.5mm Bleigeschösschen nun eifrig über die zehn Meter Distanz flitzen. Das Ziel, die Scheibe zu malträtieren gelang dem Einen und Anderen recht gut auch wenn nicht immer das schwarze Rund getroffen wurde, geschweige denn die Scheibe überhaupt.

Nach dem Einschiessen folgte das Wettkampfprogramm mit fünf mal zwei Schuss auf fünf Scheiben verteilt. Währen dessen bereitete sich die zweite Gruppe mental auf ihren nun bevorstehenden Schiesseinsatz vor.

Die Auswertung der Schiessergebnisse erfolgte mit modernster elektronischer Ausrüstung und das anschliessende Rangverlesen zeigte auf, dass einige der anwesenden Pontoniere nicht nur im Rudersport, sondern auch im Schiesssport ein gewisses Talent aufweisen.

Nach und nach verkleinerte sich die Wettkampftruppe und der Abend bei den Pistolen Schützen neigte sich dem Ende zu. Wir Pontoniere Diessenhofen möchten Euch anwesenden und engagierten Pistolenschützen, wie dem ganzen Verein, für den tollen Abend bei Euch und dem zu Verfügung stellen der Infrastruktur ganz herzlich danken. tcn

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Veteranen der Nacht entgegen

Nicht sonderlich verwundert diesen Sommer einem das auch die Abendfahrt der Veteranen, bei schönsten und teilweise heissen Wetterbedingungen, durchgeführt werden konnte.

Auf dem schattigen Vorplatz von Reto’s Haus stand bei der Ankunft der mit den Booten Angereisten alles wie gewohnt bereit um den ersehnten Apéro zu geniessen. Nach und nach trafen die wandernden Veteranen mit Ihren weiblichen Begleitungen ein um im fröhlichen und gemütlichen Austausch die Zwischenverpflegung zu geniessen.

Nach dem reichhaltigen und feinen Abendessen im Campingrestaurant Wagenhausen, die Schwimmwesten festgezurrt, trieben unsere zwei Boote, begleitet von zahlreichen, jagenden Fledermäusen der Nacht entgegen, auf dem Rhein abwärts Richtung Diessenhofen.

Den Abschluss fand die diesjährige Abendfahrt, für die noch verbliebenen Veteranen, am Stadtfest Diessenhofen. Herzlichen Dank an Sigi und Reto für die Bewirtung und Rolf dem Organisierenden, welche uns wiederum einen wunderbaren Ausflug ermöglichten. tcn

Bootsfährenbau und Einzelwettfahren Brugg

Hauptprobe Nr. 1 – Voll ins Schwarze getroffen!

Die Freude war riesig als am Sonntagabend die Ranglisten, Pokale und Kränze in unserem Depot eintrafen.

Am Samstag in aller Früh starteten die ersten 2 Fahrzeuge in Diessenhofen Richtung Brugg.

Sofort nach der Ankunft besichtigten die beiden Bootsfährenbau Teams die Wettkampfanlage und diskutierten dies und jenes Detail eingehend.

Die erste Gruppe startete um 09:00 mit dem Einbau der Bootsfähre. Wie sich später herausstellte mit einer unschlagbaren Totalzeit.

Kurz darauf drückte auch das zweite Team aufs Gaspedal, musste sich aber trotz schneller Zeit, aufgrund eines zu tief, hängenden Seils und diversen kleineren Zuschlägen, mit dem letzten Kranzplatz begnügen.

Am Nachmittag um 15:00 Uhr, die Boote ausgerüstet und die Mannschaften aufgewärmt, startete Diessenhofen zum Einzelwettfahren. Schnell wurde dem Einen oder Anderen klar, dass das Aarewasser seine Tücken aufweist und deshalb sehr spannend ist zu befahren. Nach einer kräftezehrenden Stachelfahrt genossen wir Diessenhofener noch eine Stärkung bevor wir gutgelaunt die Heimreise in Angriff nahmen.

Am Sonntag gingen unsere Kat. I Pontoniere an den Start und platzierten sich gut verteilt in der 2. Ranglistenhälfte.

Die Resultate sprechen für sich. Wir aus Diessenhofen scheinen bereit zu sein und können dies am nächsten Wochenende in Schönenwerd, so hoffen wir, noch einmal bestätigen. tcn

Maifahrt 2022 nach Hemishofen

Die Pontoniere Diessenhofen stellen ihre Kondition unter Beweis und stacheln nach Hemishofen. Das Highlight des Pontoniersportes das Eigenössische Pontonier Wettfahren in Aarburg steht bevor. Das beliebte Rheinfest 2022 kann endlich wieder stattfinden.

Um 7:00 Uhr am vergangenen Auffahrts-Donnerstag sind die Pontoniere Diessenhofen mit 6 Booten und 25 Besatzungsmitgliedern von Diessenhofen in Richtung Hemishofen aufgebrochen. Petrus meinte es gut mit den Pontonieren und das Wetter war traumhaft. Ab der Badi Diessenhofen bis in den Schupfen wurden die Boote von einem Teil der Bootsbesatzung mit einem Seil gezogen, was man auch treideln nennt.

Danach ging es weiter mit dem Pontonierwerkzeug, dem „Stachel“ und der Muskelkraft der jungen und älteren Pontoniere, welche die Boote flussaufwärts bewegten. Vielen Hindernissen musste ausgewichen werden und die Strömungsgeschwindigkeit an verschiedenen Stellen war wegen des Niedrigwassers deutlich stärker.

Die Herausforderung wurde von den Pontonieren gemeistert und um 09:00 Uhr wurde das Ziel erreicht. Die Pontoniere nahmen eine Stärkung im „Beizli“ 19 in Hemishofen zu sich und genossen ein kühles Getränk.

Zur Talfahrt waren dann Passivmitglieder, Gönner und Freunde und Familienmitglieder eingeladen. Die Gäste haben die Fahrt auf dem noch frühlingshaften ruhigen Rhein, bei sommerlichen Temperaturen genossen. Der Streckenabschnitt zwischen Schaffhausen und Stein am Rhein gilt als eine der schönsten Flusslandschaften Europas und es ist immer wieder ein spezielles Erlebnis für die Gäste, welche die Schönheit der Natur auf dem Rhein hautnah erleben können.

In Diessenhofen angekommen, gab es für die Pontoniere und deren Familienangehörige ein köstliches Mittagessen, welches von der Metzgerei Villiger von Stein am Rhein zubereitet wurde. KeKe

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Erstes Vereinswettfahren der Saison 2022

Donnerstag, 12.05.2022

Bereits um 18:30Uhr herrschte reges Treiben, wie in einem aufgescheuchten Ameisenhaufen, rund um unser Depotgebäude. Parcours ausstecken, Kampfrichterabsprachen und Boote ausrüsten. Alles mit dem Ziel einen engagierten Wettkampf im Rahmen unseres Vereins durchzuführen. Ebenfalls wurden die verschiedenen Regenradar Apps untereinander verglichen und diskutiert ob, und wann allenfalls Regen eintreten könnte. Um es vorwegzunehmen, es blieb trocken und das Wetter bescherte uns die besten Voraussetzungen um unseren Form- und Trainingsstand zu überprüfen und zu vergleichen.

Nach dem Parcoursbriefing durch unseren Fahrchef Beat Monhart bezogen die Kampfrichter ihre Positionen und die Wettkämpfer ruderten sich warm. Beim ersten Durchgang blies noch ein reger Wind, welcher manchem Fahrerpaar ab und zu ein Schnippchen schlug, Sei dies bei dem Umfahren des Felsens oder dem Einfahren bei welchem die einen Boote gegen die Strömung getrieben, nur durch aktives Rudern talwärts, einfahren konnten. Nach zwei bis drei Durchgängen kehrte die ganze Truppe leicht erschöpft und zufrieden ins Depot zurück wo unter Mithilfe aller abgerüstet wurde.

Nach der Einnahme einer, von unserem neuen Hüttenwart Markus Monhart zubereiteten Speck-Rösti, präsentierte unser Ranglistier Gerold Brütsch bereits die fertig gestellte Auswertung respektive die Rangliste.

Der Kampfgeist ist erwacht und wir befinden uns sicherlich auf gutem Kurs in Richtung Saisonhöhepunkt. Dennoch steht natürlich weiterhin noch Feintuning in den kommenden Trainingseinheiten auf dem Programm. tcn

Veteranen der Pontoniere Diessenhofen

Läuifahrt 1. Mai 2022

Am 1. Mai pilgern jeweils grosse Menschenmassen in die Schweizer Städte, um zu demonstrieren und zu sirrachen. Dies verläuft jedoch am Rhein, besonders in Diessenhofen etwas anders.

In aller Stille, so um halb Zwei am Nachmittag, beginnen, in vorwiegend roten T-Shirts gekleidete Herren, sich mit allem Material, welches für einen Pontonierausflug auf dem Rhein benötigt wird, auszurüsten. Dies geht immer sehr flink vonstatten und eine kurze Zeit später gleiten die zwei Boote fast geräuschlos am Rheinufer entlang. Mit kräftigen Stachelstössen und kurzzeitig auch noch mit dem Ruder kommt die erste Ablösung oberhalb des Hänkiturmes an, wo ein Fahrerwechsel ansteht und eine neue Truppe übernimmt.  Dem Rheinuferweg entlang treidelnd erreicht die Veteranentruppe sehr schnell das Tagesziel, den Dschungel.

Am runden Tisch sitzend und gemütlich am isotonischen Getränk nippend, werden alte Geschichten und Erlebnisse ausgetauscht. Durch unseren Fahrchef wird eine Runde Bier, welche uns durch «Fritz» gespendet wird, herzlich verdankt.

Die Schwimmwesten festgezurrt geht es bei Sonnenschein und blauem Himmel Strom abwärts. Dieses Jahr ist das Tempo sehr angenehm und schön gemütlich. Die neuen, flexiblen Wiffen betrachtend gleiten unsere Boote dahin. Angekommen im Depot wird retabliert und die perfekte Helmuth’sche Glut ist bereit, um eine grosse Schale Steak zu grillieren.

Zur grossen Freude von allen gesellt sich Dölf, unser ältestes Vereinsmitglied, ebenfalls noch zu der im laufe des Tages immer grösser werdenden Gesellschaft. Ein sehr guter Zeitpunkt, um wieder einmal ein Veteranen Gruppenbild aufzunehmen.

Wieder ein toller und gemütlicher Anlass, welcher nun in den schon fast sommerlichen Abendstunden ausklingen wird. tcn

Veteranen der Pontoniere Diessenhofen

Frühjahresanlass im April 2022

Der 23. April 2022 fand sich in fast jedem Terminkalender der Pontonier Veteranen rot untermalt.

Unser Frühjahresanlass stand auf dem Programm.

Während der Zugfahrt von Diessenhofen nach Neuhausen wurde die Gruppe älterer Herren immer wie grösser. Vor dem Hauptziel, der logo Ausstellung gesellte sich auch noch ein letzter, rollender Veteran dazu und komplettierte somit die Veteranengemeinschaft. Die Führung, welche alle sichtlich genossen, gab einen grossen Einblick in das Schaffen der Smilestones-Crew, so wie vor, als auch hinter den Kulissen. Die Arbeiten, bis ins feinste Detail ausgeführt und verbunden mit modernster Technik und Elektronik, haben bei uns allen einen nachhaltigen Eindruck hinterlassen. Ebenfalls wird der eine oder andere Grossvater im Verein eine zusätzliche Ausflugsidee für seine Enkel erhalten haben.

Nach noch einigen Viertelstunden Selbststudium und, oder einem kleinen Bier im Bistro, ging die Reise nun per Trolleybus weiter Richtung Schaffhauser-Altstadt. Bei Pizza Margarita, einigen kühlen Blonden und etwaig etwas hitzigen Diskussionen genossen wir den restlichen Samstagnachmittag in vollen Zügen. tcn