Erstes Vereinswettfahren der Saison 2022

Donnerstag, 12.05.2022

Bereits um 18:30Uhr herrschte reges Treiben, wie in einem aufgescheuchten Ameisenhaufen, rund um unser Depotgebäude. Parcours ausstecken, Kampfrichterabsprachen und Boote ausrüsten. Alles mit dem Ziel einen engagierten Wettkampf im Rahmen unseres Vereins durchzuführen. Ebenfalls wurden die verschiedenen Regenradar Apps untereinander verglichen und diskutiert ob, und wann allenfalls Regen eintreten könnte. Um es vorwegzunehmen, es blieb trocken und das Wetter bescherte uns die besten Voraussetzungen um unseren Form- und Trainingsstand zu überprüfen und zu vergleichen.

Nach dem Parcoursbriefing durch unseren Fahrchef Beat Monhart bezogen die Kampfrichter ihre Positionen und die Wettkämpfer ruderten sich warm. Beim ersten Durchgang blies noch ein reger Wind, welcher manchem Fahrerpaar ab und zu ein Schnippchen schlug, Sei dies bei dem Umfahren des Felsens oder dem Einfahren bei welchem die einen Boote gegen die Strömung getrieben, nur durch aktives Rudern talwärts, einfahren konnten. Nach zwei bis drei Durchgängen kehrte die ganze Truppe leicht erschöpft und zufrieden ins Depot zurück wo unter Mithilfe aller abgerüstet wurde.

Nach der Einnahme einer, von unserem neuen Hüttenwart Markus Monhart zubereiteten Speck-Rösti, präsentierte unser Ranglistier Gerold Brütsch bereits die fertig gestellte Auswertung respektive die Rangliste.

Der Kampfgeist ist erwacht und wir befinden uns sicherlich auf gutem Kurs in Richtung Saisonhöhepunkt. Dennoch steht natürlich weiterhin noch Feintuning in den kommenden Trainingseinheiten auf dem Programm. tcn

Von ponthom, vor

Veteranen der Pontoniere Diessenhofen

Läuifahrt 1. Mai 2022

Am 1. Mai pilgern jeweils grosse Menschenmassen in die Schweizer Städte, um zu demonstrieren und zu sirrachen. Dies verläuft jedoch am Rhein, besonders in Diessenhofen etwas anders.

In aller Stille, so um halb Zwei am Nachmittag, beginnen, in vorwiegend roten T-Shirts gekleidete Herren, sich mit allem Material, welches für einen Pontonierausflug auf dem Rhein benötigt wird, auszurüsten. Dies geht immer sehr flink vonstatten und eine kurze Zeit später gleiten die zwei Boote fast geräuschlos am Rheinufer entlang. Mit kräftigen Stachelstössen und kurzzeitig auch noch mit dem Ruder kommt die erste Ablösung oberhalb des Hänkiturmes an, wo ein Fahrerwechsel ansteht und eine neue Truppe übernimmt.  Dem Rheinuferweg entlang treidelnd erreicht die Veteranentruppe sehr schnell das Tagesziel, den Dschungel.

Am runden Tisch sitzend und gemütlich am isotonischen Getränk nippend, werden alte Geschichten und Erlebnisse ausgetauscht. Durch unseren Fahrchef wird eine Runde Bier, welche uns durch «Fritz» gespendet wird, herzlich verdankt.

Die Schwimmwesten festgezurrt geht es bei Sonnenschein und blauem Himmel Strom abwärts. Dieses Jahr ist das Tempo sehr angenehm und schön gemütlich. Die neuen, flexiblen Wiffen betrachtend gleiten unsere Boote dahin. Angekommen im Depot wird retabliert und die perfekte Helmuth’sche Glut ist bereit, um eine grosse Schale Steak zu grillieren.

Zur grossen Freude von allen gesellt sich Dölf, unser ältestes Vereinsmitglied, ebenfalls noch zu der im laufe des Tages immer grösser werdenden Gesellschaft. Ein sehr guter Zeitpunkt, um wieder einmal ein Veteranen Gruppenbild aufzunehmen.

Wieder ein toller und gemütlicher Anlass, welcher nun in den schon fast sommerlichen Abendstunden ausklingen wird. tcn

Veteranen der Pontoniere Diessenhofen

Frühjahresanlass im April 2022

Der 23. April 2022 fand sich in fast jedem Terminkalender der Pontonier Veteranen rot untermalt.

Unser Frühjahresanlass stand auf dem Programm.

Während der Zugfahrt von Diessenhofen nach Neuhausen wurde die Gruppe älterer Herren immer wie grösser. Vor dem Hauptziel, der logo Ausstellung gesellte sich auch noch ein letzter, rollender Veteran dazu und komplettierte somit die Veteranengemeinschaft. Die Führung, welche alle sichtlich genossen, gab einen grossen Einblick in das Schaffen der Smilestones-Crew, so wie vor, als auch hinter den Kulissen. Die Arbeiten, bis ins feinste Detail ausgeführt und verbunden mit modernster Technik und Elektronik, haben bei uns allen einen nachhaltigen Eindruck hinterlassen. Ebenfalls wird der eine oder andere Grossvater im Verein eine zusätzliche Ausflugsidee für seine Enkel erhalten haben.

Nach noch einigen Viertelstunden Selbststudium und, oder einem kleinen Bier im Bistro, ging die Reise nun per Trolleybus weiter Richtung Schaffhauser-Altstadt. Bei Pizza Margarita, einigen kühlen Blonden und etwaig etwas hitzigen Diskussionen genossen wir den restlichen Samstagnachmittag in vollen Zügen. tcn