Trainingsweekend Jungpontoniere 2022

Am 14. und 15. Mai absolvierten dreizehn Jungpontoniere aus den Sektionen Diessenhofen und Basel ein Trainingswochenende in Olten. Dabei wurde nicht nur intensiv trainiert, sondern auch ein Abendprogramm mit den Oltener Jungpontonieren erlebt und eine Schlauchbootfahrt durchgeführt.

Pünktlich, um 07:06 Uhr, fuhr das Postauto in Diessenhofen am Bahnhof los. Neun Jungponotoniere und ich, Samuel Keller als Jungpontonierleiter, machten sich auf den zweieinhalbstündigen Weg nach Olten. Mit Gesellschaftsspielen und einem kühlen Glacé am Zürcher Hauptbahnhof begannen wir die Reise an jenem heissen Wochenende. In Olten am Bahnhof trafen die Diessenhofer dann auf die vier Basler Jungpontoniere mit ihrem Leiter. Gemeinsam liefen wir dann zum Pontonierdepot der Sektion Olten, wo bereits Leo Brütsch, als Verantwortlicher für das Training, gespannt auf die motivierten Jugendlichen wartete.

Die drei Weidlinge während des Trainings am Samstag auf der Aare

Bereits im Trainings-Tenü angereist, konnte dann auch gleich mit dem Ausrüsten der drei zu Verfügung stehenden Weidlinge begonnen werden. Der Schwerpunkt des Trainings lag vor allem bei den Durchfahrten, welche im Gegensatz zu unserem Trainingsgelände in Diessenhofen hintereinander anzutreffen sind und somit sich hervorragend als Vorbereitung für diese Wettkampfsaison eigneten. Mal gut, mal weniger erfolgreich absolvierten die Teilnehmenden den Parcours und übten sich im Wasserfahren.

Dabei kamen auch die Neulinge der beiden Sektionen nicht zu kurz und konnten ebenfalls grosse Fortschritte beim Handfahren erzielen.

Als alle vom Fahren erschöpft waren, beendeten wir das Training am Samstagnachmittag und verbrachten den Tag bis zum Abendessen im Freibad in Olten, genossen die Sonne, sprangen vom Sprungbrett und rutschten ins erfrischende Nass. Bereits eine halbe Stunde vor dem Abendessen trafen dann die Jungpontoniere der Sektion Olten für den gemeinsamen Abend ein. Bei einer leckeren Wurst, Nudelsalat und einer Bratkartoffel vom Feuer wurden wir von unserem Koch verköstigt, bevor mit dem eigentlichen Abendprogramm begonnen wurde. Dieses begann dann mit einem kleinen Wettfahren, wobei die Fahrerpaare sektionsunabhängig ausgelost wurden. Ein wenig nervös absolvierten so auch unerfahrenere Jungpontoniere eine Durchfahrt und eine Ziellandung teilweise mit der Hilfe des jeweiligen Leiters auf dem Weidling. Danach ging es mit weiteren Spielen, bei denen die Kinder und Jugendlichen Süssigkeiten gewinnen konnten und einem Rangverlesen weiter, bevor das Lichterlöschen bevorstand.

Am zweiten Tag wurde dann ebenfalls nach dem Morgenessen trainiert und die besprochenen Verbesserungspunkte in der Technik gefestigt. Trotz der sichtbaren Müdigkeit bei einigen Teilnehmenden und Leiter liess sich niemand unterkriegen und gab nochmals sein Bestes beim Wasserfahren auf der Aare. Kurz vor elf Uhr wurde dann das Training beendet, gepackt und das Lagerhaus aufgeräumt.

Die Teilnehmenden des Trainingswochenende beim Morgenessen am Sonntagmorgen

Schliesslich stand für den Nachmittag noch eine Schlauchbootfahrt vom Wasserkraftwerk in Ruppoldingen zum Pontonierdepot in Schönenwerd auf dem Programm. Verpflegt und in Badehosen bereit begaben wir uns am Sonntagnachmittag zum Bahnhof in Olten, wo wir mit dem Zug nach Rothrist verschoben. Dort warteten dann auch bereits die beiden Schlauchboote darauf, aufgepumpt zu werden.

Schlauchbootfahrt auf dem Kanal Winznau- EW Gösgen

Nachdem auch der Leiter aus der Sektion Basel seine beim Ausrüsten zerrissene Badehose ersetzen konnte, begann die Talfahrt nach Schönenwerd. Sichtlich Freude hatten die Jugendlichen beim Paddeln, Singen und Hineinwerfen der Leiter und Kameradinnen und Kameraden. Erst auf dem Kanal von Winznau bis zum EW Gösgen war es aufgrund der fehlenden Strömung ein wenig mühsam und auch das Auswassern beim Wehr des Kernkraftwerks erwies sich als schwieriger als vermutet

Nichtsdestotrotz erlebten wir eine lustige Talfahrt und konnten mit einer halben Stunde Verspätung die Heimreise antreten. An dieser Stelle möchte ich mich bei den Leitern Leo Brütsch, Loris Spitzer und Fabian Stör der Sektion Diessenhofen und Thomas Haller der Sektion Basel bedanken. Ein weiterer Dank gillt ebenfalls unserem Koch und Chauffeur Simon Gasser aus der Sektion Diessenhofen, wobei das gute Essen besonders zu würdigen ist.

Auch bei der Sektion Schönenwerd möchte ich mich für die Bereitstellung der Auswasserungsstelle bedanken.

Den grössten Dank aussprechen, möchte ich jedoch der Sektion Olten für das zu Verfügung stellen ihres Depots und des Trainingsmaterials. Insbesondere bei Michael Schmid möchte ich mich im Namen der Sektionen Diessenhofen und Basel für die sehr gute Zusammenarbeit und der Mithilfe bedanken. SaKe

Erstes Vereinswettfahren der Saison 2022

Donnerstag, 12.05.2022

Bereits um 18:30Uhr herrschte reges Treiben, wie in einem aufgescheuchten Ameisenhaufen, rund um unser Depotgebäude. Parcours ausstecken, Kampfrichterabsprachen und Boote ausrüsten. Alles mit dem Ziel einen engagierten Wettkampf im Rahmen unseres Vereins durchzuführen. Ebenfalls wurden die verschiedenen Regenradar Apps untereinander verglichen und diskutiert ob, und wann allenfalls Regen eintreten könnte. Um es vorwegzunehmen, es blieb trocken und das Wetter bescherte uns die besten Voraussetzungen um unseren Form- und Trainingsstand zu überprüfen und zu vergleichen.

Nach dem Parcoursbriefing durch unseren Fahrchef Beat Monhart bezogen die Kampfrichter ihre Positionen und die Wettkämpfer ruderten sich warm. Beim ersten Durchgang blies noch ein reger Wind, welcher manchem Fahrerpaar ab und zu ein Schnippchen schlug, Sei dies bei dem Umfahren des Felsens oder dem Einfahren bei welchem die einen Boote gegen die Strömung getrieben, nur durch aktives Rudern talwärts, einfahren konnten. Nach zwei bis drei Durchgängen kehrte die ganze Truppe leicht erschöpft und zufrieden ins Depot zurück wo unter Mithilfe aller abgerüstet wurde.

Nach der Einnahme einer, von unserem neuen Hüttenwart Markus Monhart zubereiteten Speck-Rösti, präsentierte unser Ranglistier Gerold Brütsch bereits die fertig gestellte Auswertung respektive die Rangliste.

Der Kampfgeist ist erwacht und wir befinden uns sicherlich auf gutem Kurs in Richtung Saisonhöhepunkt. Dennoch steht natürlich weiterhin noch Feintuning in den kommenden Trainingseinheiten auf dem Programm. tcn

Von ponthom, vor

Veteranen der Pontoniere Diessenhofen

Läuifahrt 1. Mai 2022

Am 1. Mai pilgern jeweils grosse Menschenmassen in die Schweizer Städte, um zu demonstrieren und zu sirrachen. Dies verläuft jedoch am Rhein, besonders in Diessenhofen etwas anders.

In aller Stille, so um halb Zwei am Nachmittag, beginnen, in vorwiegend roten T-Shirts gekleidete Herren, sich mit allem Material, welches für einen Pontonierausflug auf dem Rhein benötigt wird, auszurüsten. Dies geht immer sehr flink vonstatten und eine kurze Zeit später gleiten die zwei Boote fast geräuschlos am Rheinufer entlang. Mit kräftigen Stachelstössen und kurzzeitig auch noch mit dem Ruder kommt die erste Ablösung oberhalb des Hänkiturmes an, wo ein Fahrerwechsel ansteht und eine neue Truppe übernimmt.  Dem Rheinuferweg entlang treidelnd erreicht die Veteranentruppe sehr schnell das Tagesziel, den Dschungel.

Am runden Tisch sitzend und gemütlich am isotonischen Getränk nippend, werden alte Geschichten und Erlebnisse ausgetauscht. Durch unseren Fahrchef wird eine Runde Bier, welche uns durch «Fritz» gespendet wird, herzlich verdankt.

Die Schwimmwesten festgezurrt geht es bei Sonnenschein und blauem Himmel Strom abwärts. Dieses Jahr ist das Tempo sehr angenehm und schön gemütlich. Die neuen, flexiblen Wiffen betrachtend gleiten unsere Boote dahin. Angekommen im Depot wird retabliert und die perfekte Helmuth’sche Glut ist bereit, um eine grosse Schale Steak zu grillieren.

Zur grossen Freude von allen gesellt sich Dölf, unser ältestes Vereinsmitglied, ebenfalls noch zu der im laufe des Tages immer grösser werdenden Gesellschaft. Ein sehr guter Zeitpunkt, um wieder einmal ein Veteranen Gruppenbild aufzunehmen.

Wieder ein toller und gemütlicher Anlass, welcher nun in den schon fast sommerlichen Abendstunden ausklingen wird. tcn

Jungpontoniere des Pontonierfahrverein Diessenhofen

Jungpontonier- Schnuppernachmittag 2022

Trotz einem anfänglichen Gewitter fand am letzten Samstag dem 30. April 2022 der Schnuppernachmittag der Jungpontoniere Diessenhofen mit spannenden Aktivitäten rund um den Pontoniersport statt.

Kurz vor Beginn des Anlasses schaute der Jungpontonierleiter der Sektion Diessenhofen noch kritisch auf sein Handy: ein Gewitter schien im Anflug zu sein. Doch nichtsdestotrotz trafen kurz vor halb Zwei am Nachmittag die bereits aktiven Mitglieder der Jungpontoniere beim Campingplatz Läui ein. Zwei Interessenten durften sie darauf in Empfang nehmen und nach einer kurzen Begrüssung durch den Jungfahrleiter die Schlauchboote M6 für die bvorstehende Talfahrt zum Pontonierdepot bereitstellen und aufpumpen. Just vor dem Eintreffen des Gewitters war das Schlauchboot dann auch startklar und wurde erst einmal zum Schutz vor dem Regen umdreht.

Die Jugendlichen durften sich danach ins Trockene beim Restaurant des Campingplatzes begeben, wo Samuel Keller, der Jungpontonierleiter, den Pontoniersport vorstellte. Vor allem drei Punkte hob der Jungfahrleiter dabei besonders hervor: Wettfahren, Kameradschaft und das Vereinsleben. So erklärte Samuel Keller nicht nur, dass jeden Freitagabend von 18:30 Uhr bis 20:15 Uhr für die Wettfahren trainiert werde und die Jugendlichen so die Technik des Wasserfahrens kennenlernen würden. Auch das alljährliche Jungpontonierlager in Einigen wurde beworben und auf die entstehenden Freundschaften für ein ganzes Leben hingewiesen. Ein weiterer, wichtiger Punkt war natürlich auch das Vereinsleben. Besonders im Fokus hatte Samuel Keller dabei das Rheinfest, bei welchem die Jungpontoniere jeweils die Aktivsektion unterstützen und damit auch in den Verein integriert werden. Auch in diesem Jahr wird das Rheinfest am 16. und 17. Juli 2022 stattfinden.

Nach der Einführung begaben sich die Jungpontoniere zum Schlauchboot und absolvierten eine spassvolle Talfahrt zum Pontonierdepot. Dort wurden sie in zwei Gruppen aufgeteilt, wobei eine Gruppe sich beim Wasserfahren im Weidling übte und die andere Gruppe sich in der Knotenlehre vertiefte. Auch die Neulinge wurden gleich von den aktiven Jungpontonieren eingeführt und durften bereits selbst einen Weidling mit Stachel und Ruder sicher auf dem Rhein bewegen. Zudem erfuhren sie einen ersten Einblick in die wichtigsten Knoten und ins Spanntauwerfen. Schlussendlich durften sich alle Teilnehmenden mit einer Bratwurst oder einem Cervelat verpflegen und das benutzte Material wieder im Depot ordnungsgemäss versorgen. SaKe

Aktive des Pontonierfahrverein Diessenhofen

Saison-Eröffnungsfahrt nach Stein am Rhein April 2022

Die diesjährige Saison-Eröffnungsfahrt nach Stein am Rhein ist beinahe dem lang ersehnten Regen zum Opfer gefallen. Unser Fahrchef hat seine Entscheidung, trotz leichtem Nieselregen und eher düsteren Aussichten die Fahrt in verkürzter Form durchzuführen, sicher nicht bereut. Mit fünf Schiffen legten wir pünktlich um zehn Uhr ab, um den Weg, bis zum Dschungel, unter die Stachel zu nehmen. Die Ablösungen mussten sich sputen damit sie mit dem, in den Booten vorgegebenem Tempo  mithalten konnten und immer pünktlich zur Ablösung bereit standen.

Leicht ausser Atem, die Schiffe angebunden, wurden wir alle noch von einem Vereinsmitglied über den Planungsstand der Renaturierung des Rheinufers im Bereich des Dschungel’s informiert.

Nach gemütlichem Verweilen in der Gartenwirtschaft des Restaurant Läui im Dschungel folgten wir, stetig um die Wiffen kurvend, dem Flüsschen Tal abwärts bis in unser Depot. Einige liessen es sich nicht nehmen den Sonntagsanlass bei einem Bier im Depot ausklingen zu lassen. tcn

Veteranen der Pontoniere Diessenhofen

Frühjahresanlass im April 2022

Der 23. April 2022 fand sich in fast jedem Terminkalender der Pontonier Veteranen rot untermalt.

Unser Frühjahresanlass stand auf dem Programm.

Während der Zugfahrt von Diessenhofen nach Neuhausen wurde die Gruppe älterer Herren immer wie grösser. Vor dem Hauptziel, der logo Ausstellung gesellte sich auch noch ein letzter, rollender Veteran dazu und komplettierte somit die Veteranengemeinschaft. Die Führung, welche alle sichtlich genossen, gab einen grossen Einblick in das Schaffen der Smilestones-Crew, so wie vor, als auch hinter den Kulissen. Die Arbeiten, bis ins feinste Detail ausgeführt und verbunden mit modernster Technik und Elektronik, haben bei uns allen einen nachhaltigen Eindruck hinterlassen. Ebenfalls wird der eine oder andere Grossvater im Verein eine zusätzliche Ausflugsidee für seine Enkel erhalten haben.

Nach noch einigen Viertelstunden Selbststudium und, oder einem kleinen Bier im Bistro, ging die Reise nun per Trolleybus weiter Richtung Schaffhauser-Altstadt. Bei Pizza Margarita, einigen kühlen Blonden und etwaig etwas hitzigen Diskussionen genossen wir den restlichen Samstagnachmittag in vollen Zügen. tcn